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Was Mutter sich wünschte……

Am 14.  Mai ist Muttertag. Schon mal daran gedacht was sich Mütter so im Geheimen wünschen würden?

Was sich stressgeplagte Frauen, nicht nur zum Muttertag, wünschen.  Kreativ sein ist gefragt um der Frauenrolle des 21 . Jahrhunderts gerecht zu werden.   Frau und Mutter ist es satt, sie fordern mehr Bildungsangebote für die Frau, Arbeitsplätze und  Mitspracherecht in Politik und Wirtschaft. Das sind bei weitem keine revolutionären Rechte aus den sechziger Jahren. Inzwischen mögen die Varianten der Gleichberechtigung als selbstverständlich gelten. Hausfrau und Mutter gehört trotz gesetzlicher Regelungen mit Erziehungsgeld und Rentenanspruch auch heute noch zu den eher belächelten Berufsbildern.

Als die Emanzipationsbewegung in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte warben 1923 zunächst die Blumenhändler für die Einführung eines besonderen Tages für die Frau und Mutter, dem Muttertag, mit dem Ziel die Familie in ein harmonisches Zusammenleben zurück zu führen. Wenigstens einmal im Jahr erhalten Mütter seither mit mehr oder weniger kreativen Geschenken ein Dankeschön als Geste für ihren 24-Stundenjob. Mittlerweile ist der Muttertag regelmäßig am zweiten Sonntag im Mai zelebriert.

Das Datum des Muttertage, in diesem Jahr am 14.   Mai,  geht auf die Erfinderin des Gedenktages zurück:   Im Jahr 1907 nahm die US-Amerikanerin Anna Jarvis den Todestag ihrer Mutter zum Anlass eine allgemeine Feier für Mütter zu veranstalten. Findige Geschäftsleute erkannten darin schnell eine effektive Marketingstrategie. Das Konzept ging so erfolgreich auf das der Muttertag 1914 in den USA zum offiziellen Feiertag wurde. Anschließend wurde er von vielen Ländern der Welt übernommen. Floristen machen in Deutschland heute noch mit rund sechs Millionen Blumensträußen alljährlich einen enormen Umsatz.

Inzwischen eröffnet die Vermarktung des Ehrentages noch andere Wege einer Mutter zu sagen dass sie die Arbeit prima meistert Beruf, Hausfrau und Mutter miteinander zu vereinbaren. Naja, es erscheint allerdings als schlechte Idee die weibliche Führungskraft im Familienunternehmen mit praktischen Geschenken wie Kochbuch, Haushaltsgerät oder Erziehungsratgeber beglücken zu wollen. Solche Gaben zeigen eher Kritik als ein danke. Herzerwärmend sind da eher Präsente wie Frühstück ans Bett, Selbstgebasteltes, der Lieblingsfilm auf DVD. Ein besonderes Geschenk ist ein Tag zum Ausruhen zur Entschädigung der von Stress geplagten Mutter. Ein Ausflug, Restaurantbesuch, Wellnesstag, lässt die raue Wirklichkeit für kurze Zeit vergessen. Auf persönliche Vorlieben ist dabei Rücksicht zu nehmen.

Dennoch, der einzige Tag im Jahr ersetzt nicht regelmäßige Anerkennung die jeder, vor allem die Frau, braucht. Muttertag sollte das ganze Jahr über praktiziert werden. Das trägt zur gesamten Familienharmonie am Ehesten bei. Ist das tatsächlich so? Ist es nicht etwa so das die Mutter früher ihre Kinder beschützt hat und heute sind es die Kinder welche „das Best“  wollen und ihr manchmal Schutz anbieten und gedeihen lassen den sie eigentlich nicht will? Nein, Mütter sollten auch im Alter noch so majoren behandelt werden wie sie es wünschen.