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Neuer Studienzweig Neuro-Gastro-Enterologie?

Patienten welche unter funktionellen Störungen des Magen-Darmtraktes „leiden“ werden oft als vorrübergehende harmloser Störungen als Diagnose nicht ernst genommen. Was dahinter steckt wird oft vernachlässigt und ist wohgl eher der mangelnden Aus- bzw. Fort- und Weiterbildung zuzuschreiben. Gastroenterologen  befassen sich in der Regel oder überhaupt mit der Diagnosestellung aufgrund ihrer Untersuchungen, der Prävention und Therapie von Magen-Darmerkrankungen. Weniger mit der Anamnese. Es handelt sich ohnehin meist um „überwiesene“ Patienten da ist ohnehin eine Anamnese bereits als vorausgesetzt anzusehen oder?  Frage an die Gastroenterologen: „Haben Sie sich mit der Beziehung Bauch-Hirn  zu Magen-Darmtrakt einmal ernsthaft befasst?“  Als Antwort erntet man hier meist ein abwertendes Lächeln. Schließlich gibt es kein Zertifikatsseminar für diesen medizinischen Zweig. Oder doch? Ja, mittlerweile schon doch die Besuche sind gelinde gesagt in einer gewissen Leere in den Anwesenheitslisten zu sehen. Oft wird es auch nur in kleinem Kreis und in ein paar Stunden abgehandelt. Doch es gehört mehr um das Wissen als die anatomische Wiederholung des auf die Organe zwischen Speiseröhre und Darmausgang und deren Funktionen sowie möglichen nachvollziehbaren Störungen hinzuweisen. Es fehlt gelinde gesagt die Erklärung und dessen Zusammenhang des Nervengeflechtes, hier des vegetativen also autonomen Nervensystems, in Bezug ursächlicher Störungen zum Magen-Darmtrakt. Man sollte dazu erläutern das z.B. im Darm sich ein netz von mehr als 100.000.000, also 100 Millionen Nervenzellen befinden. Ein ganzes Nervennetz spannt sich von der Speiseröhre bis zum Enddarm, bekannt als das enterale bzw. enterische System. Das u.a. Sorgen, Ärger, Stress,Depressionen, den Verdauungstrakt sogar erlahmen lassen können ist bislang eher unbekannt. Hier kann man nicht die Diagnose stellen „Vegetative Dystnonie“? Nein, das ist ein medizinisch unklare Diagnose. Ohnehin handelt es sich doch meist um Mono- oder bipolare Affektstörungen mit der Enddiagnose:  „Sie haben nichts….„, so der lapidare Tenor aus  der üblichen Praxis. Nur der Patient weis das er doch Durchfall, Verstopfung, Krämpfe, Blähungen, Flatulenz, etc. hat und es fehlt  -Nichts?  Das vorgehend benannte Faktoren nicht nur Ursache für vorübergehendes Unwohlsein im Magen-Darmtrakt sind Bedarf der Hintergrunduntersuchungen. Man nennt es auch Anamnese in der medizinischen Fachsprache. Das eine einfache Behandlung mit medizinisch angewendeter Hypnose hier oft mehr Erfolg als Medikationen haben kann ist ebenfalls eher unbekannt. Richtig ist das die Kassenleistung für diese Behandlung dürftig ausfällt.

Der Zusammenhang Verdauungstrakt – vegetatives Nervensystem entwickelt sich bereits im Morulastadium.

Von diesem Stadium zum Stadium der Gastrula.

Hier dem Entoderm mit der Entwicklungsphase u.a. aus der innern Zellschicht in Ausbildung der Zellen zum Magen-Darmtrakt, Lunge, Leber und den meisten Drüsen. Weiter bildet sich u.a. das enterische Nervensystem. Als eigenständiges Nervensystem ist es dem vegetativen Nervensystem einzugliedern. Daraus ergibt sich auch das psychosomatische Störungen vor allem bei psychischen Störungen den Magen-Darmtrakt beeinflussen.

Das ein Zusammenhang neurologischer Beeinflussung auf den Magen-Darmtrakt besteht ist nie angezweifelt worden. Das es ein Bauch-Hirn gibt welches hier eine latente Beeinflussung hat ist jedoch relativ neu. Ein Internist, Chirurg, würde auf die Frage was es mit dem Bauchhirn auf sich hat die lapidare Antwort geben: „Ich habe noch nie eins gesehen….“  Das es ein Bauchgefühl gibt wissen nicht nur Patienten. Wie ist es sonszt zu erklären das bestimmte äußere und auch innere Beeinflussungen wie Stress, Ärger, Freude und vieles Andere mehr, sich in einem negativen aber auch positiven „Bauchgefühl“ äußern. Ist nicht auch unter a derem der Bauch  und das Gefühl entscheidend über Annahme und Ablehnung? Doch wie ist dieses  B a u c h – G e f ü h l anatomisch und funktionell erklärbar?

Solar Plexus läßt Gefühle aus dem Bauchraum  kribbeln.

Solar Plexus gezeichnet 001

Hier im Bild lila punktiert der enge Bereich des Solar Plexus.  Der orangene Kreis umschreibt die Verzweigungen der Inervationsgebiete. Dieses ist allerdings viel größer und komplizierter im Aufbau und Wirkung.

Hier in Orangefarbe eingekreist ist der Sitz des Solar plexus. Der lilafarbene Punkt zeigt exakt den „Sitz“ des Sonnengeflecht, das Nervengeflecht. Es hat seinen Sitz über dem Bauchnabel, hinter dem Magen  und vor der Wirbelsäule. Einem Nervengeflecht das in nahezu alle Richtungen Verbindungen zeigt zu inneren Organen, zur Haut, zu den Muskeln, selbst zu den Haarmuskeln. Deshalb auch können bei entsprechender Belastung die Haare buchstäblich zu Berge stehen. Selbst Organe können zu entsprechenden funktionellen Störungen neigen wenn es der Solar plexus in der Reizung umleitet. Ein Schlag in diesen Bauchbereich kann einem die Luft wegnehmen. Das bewirkt das  Nervengeflecht des Solar plexus.

Immer wieder zu hören, Entscheidung aus dem Bauch heraus. Doch was ist das?   Kann der Bauch fühlen?    Ist es der Sitz der Entscheidung?      Werden von hier aus die Entscheidungen getroffen welche das Über-Ich für das Leben, der Frage was ist richtig, vom Höheren aus gesteuert? Die besten Entscheidungen sind, nach überwiegender Meinung die, welche aus dem Bauch heraus getroffen werden. Es ist von einer Art Eingebung, die das Bauchgefühl, oder vielmehr im Bauchraum getroffen werden. Als Humbug bezeichnen es die Einen, Andere sind der Sache grundlegend nachgegangen. Beim ersten Kennen lernen entscheidet der Geruch des Gegenüber, der erste Eindruck, darüber ob sich Gemeinsamkeiten ergeben. Dann ist es wieder da, das Bauchgefühl, das mit entscheiden des Bauches. Hat der Verstand dabei ausgesetzt oder ist es gerade der welcher intuitiv die Entscheidung fällt im Wissen was für uns richtig ist. In vielen Entscheidungen ist es besser das der Verstand abgeschaltet wird, die vermeintliche Logik des Verstandes fällt oftmals eine für uns gewollte Situation. Wir denken, so müsste es sein und entscheiden ad hoc mit dem Verstand. Dann ist da im Hintergrund dieses Bauchkribbeln und eine so genannte innere Stimme die sagt: „Überlege noch mal…“ . . . Jeder, der einmal einen Boxhieb in die Magengrube bekommen hat weis wie dieser wirkt.

Vom Autogenen Training kennen wir die Wirkung des Solar Plexus, einem Nervengeflecht im Bauchraum das nicht nur über die inneren Organe reagiert. Wir wissen wenn man einem Baby den Bauchraum streichelt das es sich beruhigt. Bei manchen „kribbeligen“ Sachen uns betreffend streichen wir in einer Art automatischen Bewegung auf unseren Bauch. Was bewirkt es? Eine Beruhigung im ganzen Körper. Manchmal auch eine Umkehr einer zuvor gemachten Entscheidung. Damit ist immer noch nicht die Frage gelöst: Kann der Bauch Entscheidungen treffen. Damit wird gleich die nächste Frage sich anschließen, Ist diese Entscheidung wirklich die einzig richtige?

Mediziner haben es nach langen wissenschaftlichen Untersuchungen an verschiedenen Fakultäten in Europa unabhängig bewertet. Sie sind zu dem Schluss gekommen: „Ja, der Bauch entscheidet und das richtiger als der Verstand“. Wodurch geschieht das? Welche Fäden werden hier gezogen die zu dem Bauchgefühl und anschließender Entscheidung kommen?  Fakt ist: Im Bauchraum ist das Nervengeflecht Solar Plexus. Es ist ein Strang mit sympathischen und parasympathischen Nervenfasern. Dieses Nervengeflecht wird wegen seiner Ausstrahlungen nach allen Richtungen als Sonnengeflecht, Solar Plexus, bezeichnet. Der parasympathische Anteil innerviert die inneren Organe. Der sympathische Anteil ist als Grenzstrang mit einer Strickleiter vergleichbar der mit den Rückenmarksnerven bis einschließlich dem Gehirn in Verbindung steht. Pars Sympathica wird auch als erregender Anteil des vegetativen Nervensystems bezeichnet. Dazu ist noch das intramurale Nervensystem, das die Wandungen der Hohlorgane wie Herz, Magen, Darm, Blase und Uterus innerviert. Aufregungen z.B., eine Art Prüfungsangst, Entscheidungsangst und vieles mehr, lassen dieses intramurale Nervensystem mit dem sympathischen Anteil es vegetativen Nervensystems reagieren. Das kann wie erwähnt Ängste vor gewissen Einflüssen von außen oder innen, aber auch   positiv beeinflussen eine Entscheidung zu treffen die vom Kopf, dem vermeintlichen Sitz des Verstandes gesehen richtig, vom Bauch aber als falsch erkannt wird. Die Frage ist nunmehr, kann der Bauch mit seinem Bauchgefühl die Zukunft sehen? „Ja“, sagen die Wissenschaftler. Sie haben dafür eine präzise, kurz gefasste Erklärung die so dargestellt wird: „Innerhalb des Bauchraumes befindet sich ein besonderes Geflecht von nahezu 100-Millionen an Nervenzellen und einer komplizierten Verzweigung. Zu vergleichen mit einem elektrischen Netz das ganz Europa umfasst. Erstaunlich dabei ist die Feststellung das es nach dem Gehirn und Rückenmark die drittgrößte Zusammenballung von Nervenzelle, besser gesagt Neuronen-Anhäufung, ist welche im menschlichen Körper zu finden sind. Daher wird nicht nur von Internisten, vor allem von Psychologen, von einem Bauchhirn gesprochen“. Die Forschungen haben nunmehr ergeben das dieses mit dem Gehirn verbundene System tatsächlich eigenständig denkt und reagieren lässt. Internisten belegten dass eine Störung hier zu funktionellen Beschwerden wie Reizdarm, nervöse Herzstörungen, Verdauungsstörungen usw. führen kann. Onkologen gehen sogar soweit das sie sagen: „Wenn eine dauerhafte Belastung durch eine immer wieder oder auch einmaliger Entscheidung zu negativen Auswirkungen kommt, zu Krebs führen kann. Dies bemerken wir oft aus privatem Bereich in Form von Trennungen, Verlust des Partners oder eines sonst geliebten Menschen“. Fachärzte sprechen von einer Überreaktion des Bauchgeflechtes.

Kann das Bauchgeflecht beeinflußt werden? Kurz und knapp beantwortet: „Ja“    Da ist zunächst die Suggestion. Hier steht die Werbung an forderster Front. Durch positive Anbietung wird vermittelt das der gezeigte Gegenstand, die Ware, uns fehlt oder gar Wohlbefinden vermitteln kann. Diese Art Suggestion kann auch über Hypnose vermittelt werden. Hier entscheidet die Art der Suggestion über das Wollen oder nicht wollen. Allerdings ist Hypnose nicht das, was man in Filmen gezeigt bekommt, hier einen Menschen zu einem bestimmten Verhalten wie Verbrechen gefügig machen zu können. Das ist durch Hypnose nachweisbar noch nie geschehen und kann es auch nicht. Hier fällt wieder das Über-Ich, das Bauchgefühl in Verbindung mit dem Gehirn die Entscheidung. Hypnose ist eine von außen kommende Einwirkung die jedoch auch selbst als Autosuggestion, wie mit dem Autogenen Training oder einfach durch positive Gedanken durch sich selbst gegeben wird. Der Autor vermittelt in Kursen oder Einzeltherapie durch Autogenes Training nach dem Motto: „Überall und jeder Zeit, Ruhe und Gelassenheit“.  Eigentlich ist es ganz einfach auf diesem Wege nicht nur Angst, sich das Rauchen oder „Fresssucht“ abgewöhnen, Nervosität, Partnerschaftsstörungen, Schmerzen wie Migräne, Depressionen, sondern ein neues Lebensgefühl zu erreichen durch „seelische Gelöstheit“. Man glaubt es kaum und muß es einfach probieren. Dazu einen ruhigen Platz aussuchen, im Sessel auf dem Sofa oder im Bett liegen:

Autogenes Training liegen Farbe 002

Legen Sie die rechte bzw. linke  locker Hand auf den eigenen Bauch, schließen die Augen. Auf die Atmung konzentrieren und ganz ruhig ein- und ausatmen. Fühlen wie Arme und Beine ganz locker, ganz entspannt sind. Alle Gedanken die im Kopf rumschwirren abschalten denn nichts ist wichtig, nur die Ruhe und Entspannung genießen wollen. –Möglicherweise schlafen Sie dabei ein. Das ist gut so denn, der Körper muß sich für eine kommende Entscheidung frei machen, entspannt sein. Wer ausgeruht ist der ist auch ausgeglichen und kann Entscheidung entsprechend fällen……

GIS = Gastro-Intestinale-Störungen sind nicht selten, selten jedoch wird ein Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn bzw. umgekehrt in Betracht gezogen. Das ändert sich zunehmend durch die Erkenntnisse aus der Neuro-Gastro-Enterologie. Neu ist auch die Behandlung mit Hypnose bei GIS. Dazu sind bereits 18 klinische Studien in Manchester mit  positiven langanhaltenden Wirkungen nach der Hypnose als Erfolge bekannt geworden. Auch im Wiener AKH wurden dazu in Gruppenhypnose Erfolge erzielt. Infos dazu unter ?01/40400-4750 Winer AKH.

Zucker und zuckerhaltige Produkte haben einen entscheidenden Einfluß auf den menschlichen Organismus, das sagen Ärzte und Ernährungswissenschaftler. Sie sind sich darin einig. Dabei wissen leider nur fachlich Versierte welche Gefahren latent in Ernährungsprodukten lauern. Das kann Obst, Gemüse, Fast-food, Getränke, Fertigprodukte und vieles andere sein. Ja selbst als „zuckerfrei“ angepriesene Waren sind mit Ersatzzucker bestückt welcher dem bekannten raffiertem Zucker in ihre Qualität nicht nachstehen, oft im Gegenteil. Doch wer weis das schon? Vielfach herrscht der Glaube sich gesund zu ernähren wenn man die „sichtbaren“ Zucker wegläßt. Doch rechnen nicht mit den Mengen die in der täglichen Nahrung verborgen sind. Sogar das morgendliche Müsli verbirgt gerne die Zuckerangaben in Worte die nur ein Ernährungswissenschaftler deuten kann. Nur, wer geht schon in den Laden und kauft mit der Lupe ein und den Übersetzungsblock der irreführenden Namen für zuckerhaltige Stoffe in den Nahrungsmitteln welche eingekauft werden? Nur, wer nach zuckerfreien Nahrungsmitteln dennoch sucht, der wird enttäuscht sein. Nahezu überall ist Zucker enthalten. Am meisten sogar da wo man es eigentlich nicht einmal vermutet.  Was bewirkt Zucker im menschlichen Organismus? Darüber sollte sich jeder Gedanken machen. Zunächst scheint er nach dem Genuß „glücklich“ zu machen. Doch wenn dann der körperliche Umfang langsam aber sicher zunimmt ist es mit dem Glücklich vorbei. Das die Leistungsfährigkeit der Muskulatur, der Verdauung, des Gehirns, Herz-Kreislauf, um nur die absolut wichtigsten Möglichkeiten herauszustellen, darunter „leidet“ ist weniger bekannt. Auch das Zucker einen Einfluß auf die Krebsentstehung hat wird diskutiert. Wer erst einmal seine kaum bewußte Nahrung als zuckerfrei genießt stellt dann mehr und mehr fest das der eigene Körper leistungsfähiger wird in allen Bereichen. Vor allem ist es auch unbeachtet von Mediziner das hier nicht nur Gewichtszunahme zu verzeichnen ist bei dem heutigen Zuckerkonsum sondern auch Erkrankungen wie Fettleber, Herzerkrankungen, Verdauungsstörungen durch Zuckereinfluß beeinträchtigt werden. Nicht nur innen leidet der Mensch, auch die Haut ist leidend. Dennoch hat sich ein medizinischer Zweig mit dem Inneren beschäftigt, in der Neuro-Gastro-Enterologie. Medizinisch belegt wurde auch an Probanden das täglich zur Ernährung 14 Stück Würfelzucker anch drei Wochen eine Gewichtszunahme von durchschnittlich 8,4 Kilo bewirkten.

Um die Pathologie des Magen-Darmtrakt zu verstehen ist die unbedingte Kenntnis der Anatomie erforderlich. Hier dazu eine kurze Erklärung: Die systematische Anatomie befasst sich in ihrer Zusammenfassung mit den Organgruppen und Organen die nach gleicher Abstammung und Funktion funktionieren. Dennoch darf die Aufstellung der Organsysteme nicht angesehen werden das diese Organe für sich alleine abgerent zt zu sehen sind. Man muß die aufgestellten Unterterteilungen der Organsysteme in ihrer Funktion als eine ineinandergreifende Funktionseinheit mit entsprechenden einzelnen Lebenswerkzeuge sehen dass das Eine ohne das Andere nicht funktionieren kann. Der Magen- Darmtrakt gehört zum Gastropulmonalsystem. Also sowohl zu den Verdauungsorganen als auch zu den Atmungsorganen.

Verdauungsweg beim Menschen 002

Zum Verdauungstrakt gehören Mund, Rachen, die Speiseröhre. Magen und Darm. Den Verdauungsorganen obliegt die Aufgabe die auf dem Weg vom Mund zum  Magen-Darmtrakt  gebrachten Speisen und Getränke aufzunehmen, aufzulösen und zu verdauen.

Dann ist da noch die Erklärung notwendig zur Verbindung Bauchhirn via Kopf oder Kopf via Bauchirn.

Einbezogen müssen in der Erkenntnis zum vegetativen Nervensystem die Plexen. Hier vor allem der Plexus cardialis, Plexus solaris und Plexus pelvis in den nervalen Zusammenhängen zu den inneren Organe. Dazu hier das Bild.

Weiterhin müssen wir das vegetative autonome, als selbständig bekannte Nervensystem kurz erklären. Zunächst hier die beiden unabhängigen vegetativen Nervensysteme und deren Aufgaben in einfacher Darstellung hier in Bilder bei überwiegendem Sympahtikotoniker als leicht erregter Typ zum Vagotoniker als gedämpfter Typ. Dazu die möglichen Krankheitsbilder.

Sympathikotoniker sein meist wärmesatte Typen. Überwiegt der Sympathische Anteil des vegetativen Nervensystems ist dieser Typ meist als schnell erregt und unbeherrscht einzustufen.

Der Vagotoniker gilt er als der beherrschte, ruhige Typ. Vagotoniker sind meist wärmehungrige Typen.

Für die praktische Behandlung ist Grundsätze einzuhalten:

>- Milde gesetzte Rreize besänftigen den Sympathikusanteil des Sympathikotoniker

>- Kräftige Reize stärken den parasympathischen Anteil beim Vagotoniker.

Die Reizsetzungen können als imaginäre, taktile, visulelle als auch verbale erfolgen.

Woraus resultieren sich die „Annahmen“ über die Entstehung der segmentalen Zonen? Dazu muß man zurück zurm befruchteten „Ei“ im Mutterleib. Die mehrzelligen Lebewesen haben ihren Ursprung immer aus den einzelligen Stadien heraus. Sie enstehen letztlich unter ständig wiederholten Teilungen. Hier in Bezug auf das Entstehen des enterischen Sytems abzuleiten:

Die durch Zellteilung entstandenen Furchungszellen bilden die Furchungskugel, Morula genannt. Etwa 30 Stunden  nach der Befruchtung des Ei beginnt sich das Ei zu „furchen“.   Die erste Teilungsperiode ist Morula benannt und zeigt sich als Furchungsstadium. Im weiteren Verlauf werden die inneren Maulbeerkeimzellen zur inneren Entodermnschicht, die verbleibenden äußeren zur Ektodermschicht. Darüber hinaus entshet die Mesodermschicht. Aus der äußeren Schicht der Zellen also dem Ektoderm, entwickeln sich die Hautzellen. Nun sind im Zellverband die Anlagen zu den späteren sich bildende Organen bereits zu erkennen. Am Ende dieses Furchungsstadiums folgt die Urmundbildung. In der Folge danach das Stadium nach der Urmundbildung folgt die Phase der Gastrulabildung

Es folgt die mittlere Zellschicht als Gastrula aus welcher sich die Blut- und Lymphzellen, Knochen und Knorpelzellen,  fettspeichernde Zellen und verschiedene Muskelelemente wie die quer- und längsgestreifte Muskulatur bilden. Ebenso bilden sich die Nieren und Geschlechtsorgane aus der mittleren Zellschicht.

Aus dem Enteroderm, der inneren Zellschicht, entwickelt sich u.a. die Zellen für Lunge, Leber,  Magen, Darm, sowie die der meisten Drüsen. Die Haut ist als Spiegel des Inneren zu betrachten und das trifft hauptsächlich auf den Zustand der Organe zu. Es sind zur Beurteilung in der medizinischen Praxis zu beachten ihre Farbe, Spannung, Fülle, kalt oder warm, als wichtige Hinweise für die Beurteilung innerer Organe gegeben. Die Haut ist also als äußerliches ein Spiegel zu den inneren Organen und deren Verfassung, einfach ausgedrückt.

Prof. Dr. med Kohlrausch und Frau Teirich-Leube haben zur speziellen Behandlung zusätzliche manuelle Strichführungen entsprechend den nervlich versorgten Hautareale in Beziehung zur organischen Störung ausgearbeitet. Die Headschen Zonen sind zu verfolgen wenn man die nervlichen Verbindungen von der Haut auf die über das Rückenmarksegment hier umgeleitete Nervenbahnen in Richtung der entsprechenden inneren Organe verfolgt. Zu dieser Entdeckungszeit haben sie allerdings noch nicht die RErkenntnisse des Bauch-Hirn gehabt.

Pankreas – und die nervale Leitung zum Rückenmark und von hier via Kopf.

Im Mutterleib entwickelt sich das Darmhirn in den ersten Wochen aus dem Ektoderm der äußeren Zellschicht, und die Nervenzellen gehen in die sich aus dem Entoderm, der inneren Zellschicht, entwickelnden Darm. Nehmen wir hier oben im die Bauchspeicheldrüse als Organ. Dessen segmentale Zuordnung erfolgt als unpaares Organ entsprechend der Lage über die segmentalen Fasern auf kurzem Wege über das Rückenmark, hier umgeleitet, auf die Haut in entsprechender anatomischer Lage. Doch das ist nicht bei allen Organen so.

Es ist die Verbindung der Nervenzellen welche zwischen dem enterischen bzw. enteralen Sytem das sich durch den ganzen Verdauungstrakt nachgewiesen. das bedeutet: Der Verdauungstrakt steht ständig mit dem Gehirn und umgekehrt in Verbindungen. Nahezu 90 % gehen hier vermittelnd dauernd hin und her über Nervenbahnen. Letztlich bedeutet das unter anderem auch das Migräne, Stress, Depressionen, Angst, Störungen des Schlafes, Sexualstörungen, muskuläre Krämpfe sowohl der Bewegungs- als auch der Magen-Darmmuskeln, sonstige nervale Störungen den Verdauungstrakt mit beeinflussen. Der Bereich geht von der Aufnahme der zugeführten Speisen und Getränke bis zum Darmausgang durchzieht. Somit hat das „Bauchhirn“  die Aufgabe des Vorgefühls? Betrachten wir das zu die Segmentzonen der Haut gehörige Areal in nachfolgenden Bildern so ist auch hier die Verbindung des viscero-cutanen Bereiches, also von den inneren Organen zur Haut, cuto-visceral, zu sehen. Insgesamt bedeutet die Funktion des Bauchhirns ständig zu koordinieren was hier auf den Verdauungstrakt betreffend angeht. Ebenso die  Aufnahme der Speisen und Getränke, der Magenverdauung, Leber-Galle, Bauchspeicheldrüse, Darmarbeit in Zerlegung der zugeführten Speisen und Getränke sowie die Peristaltik angeht ständig aufeinander abzustimmen. Richtig ist das chirurgisch beurteilt ein Bauchhirn sich nicht zeigt, bei keiner OP. Doch werden versehentlich entsprechende nervale Leitsystem getrennt ist die Folge durchaus nachvollziehbar zwischen Gehirn und Bauch sowie umgekehrt. Dazu ein Beispiel im Bild oben, siehe Pankreas und die nervale Leitung. Diese Verbindung hat seinerzeit weder Head, Mackenzie, noch Prof. Kohlrausch wissenschaftlich noch nicht genau erklären können.

Hier oben im Bild die Segmentzonen des Magen und Magenausganges. Die Felder können sich auch überlagern, so z.B. der Feldareal beim Leber-Gallensystem. Schulterschmerzen können als Ursache sowohl Muskel und Sehnen betreffen. Anderseits resultierend als reflektorische Ursache eine Bauchfellentzündung als Ursache haben.

Hier die topografischen Zonen bei einem Ulcus ventriculi

Hier oben im Bild die Gewebszonen bei Verstopfung.

Im Rahmen der Inneren Medizin wird als Neurogastroenterologie bezeichnet Funktionsstörungen bzw. funktionelle Störungen des Magen-Darmtraktes. Welche Beschwerden respektive nach Untersuchungen feststellbare Erkrankungen umfasst diese Diagnose? Medizinisch beobachtet ist da ein Zusammenhang zwischen Essgewohnheiten und Stresssituationen bei Betroffenen Patienten besteht. Genauer gesagt ist es zu fettes Essen und hektischer Alltag der den Verdauungstrakt irritiert. Unregelmäßige Mahlzeiten und schwerverdauliche Speisen kurz vor dem zu Bett gehen machen dem Bauchraum ebenfalls schwer zu schaffen. Zunächst kommt der Patient in die medizinische Praxis mit seinen organischen Störungen im Bauchraum. Die Angaben gehen von Verdaungsstörungen über Magenreizbeschwerden, Darmreizbeschwerden, Stuhlunregelmäßigkeiten wie z.B. Durchfall oder Verstopfung, unklare Bauchschmerzen, Blähungen,  Reizdarm, Spannungsgefühl, häufiges Aufstoßen, sind die Darstellungen. Bisweilen auch Beschwerden Harn oder Stuhl zurückhalten zu können sodaß unbemerkt Stuhl abgeht.

Magen Duenndarem Dickdarm andere Farben

Theoretisch scheint es simpel zu sein für eine entspannte Verdauung zu sorgen und eine funktionelle Störung im Magen-Darmtrakt zu verhindern. Viele Betroffene greifen unkontrolliert zur Selbstbehandlung und besorgen sich Medikamente. Diese verdecken Symptome. Zudem haben frei verkäufliche Präparate Nebenwirkungen. Besser lässt sich der gereizte Magen-Darm-Trakt in Ruhe bringen wenn eine wirkungsvolle Unterstützung stattfindet. Es ist hier vor allem die Wirkungsweise der Artischocke deren Einsatz lange Tradition hat in der Naturheilkunde. In den Artischockenblättern und Wurzeln sind Bitterstoffe, von denen die Substanz Cynarin am wirksamsten ist. Sie fördert gezielt die Galleproduktion und den Gallefluss. Außerdem sorgt sie für eine bessere Fettverdauung und eine auf Leberzellen eine schützende Wirkung.

Topografische Lage der Beschwerden zur Aufzeichnung in den Patientenunterlagen wichtig.

Die Eintragung erfolgt innerhalb dieser Quadranten nach gründlicher Untersuchung, hier der Palpation.

Magendruck und Untersuchungsmöglichkeiten. Klagen Patienten über einen Blähbauch ist dieser häufig nicht fassbar. Es ist lediglich das Gefühl der Bauch sei gebläht. Fast jeder Dritte klagt über wiederkehrendes Völlegefühl, Krämpfe oder massive Schmerzen. Dahinter stecken meist harmlose Ursachen, dennoch können sich daraus ernstere Krankheiten entwickeln. Welche Rolle spielt Stress? Morgens beginnt es: Zu spät auf die Strasse in den Rauschauer kommend. Termine können nicht eingehalten werden. Anspannung von Körper und Geist. Der Magen beginnt zu rebellieren. Heftige Magenschmerzen mal im Oberbauch mal im Unterbauch in unterschiedlicher Stärke treten auf. Das geht wieder vorbei um nach ein paar Tagen wiederum verstärkt aufzutreten. Ursachenfahndung beginnt. Mit der Magenschleimhautsonde wird nach kleinen Verdickungen in der Magenschleimhaut gesucht. Hier könnte ein Hinweis zu einem bösartigen Tumor als Auslöser der Beschwerden in Frage kommen. Durch Gallensteine oder Entzündung der Bauchspeicheldrüse können Magenschmerzen verursacht werden. Mit einfacher Blutuntersuchung oder dem Atemtest kann man den magenfremden Auslösern auf die Spur kommen. Letzte Klarheit bringt ein Blick in das Mageninnere, die Magenspiegelung. Per Endoskop wird jeder Millimeter der Magenschleimhaut kontrolliert. Hier wird dem Verdacht nachgegangen ob eine Entzündung der Magenschleimhaut oder Magengeschwür Beschwerdenverursacher ist.

Oft lassen sich keine organischen Ursachen feststellen.  Dann lautet die Diagnose: Reizdarm bzw. Reizmagen. Eine durchaus ernst zu nehmende und bedeutsame Störung. Ernst genommen werden die Beschwerden häufig jedoch leider nicht. Gegebene Tabletten sollen helfen erhöhte Magensäurewerte zu neutralisieren um die Beschwerden abklingen zu lassen. Der Magen soll zur Ruhe kommen. Die Medikamente setzen an der säurebildenden Zelle im Magen an und hemmen hier ganz entscheidend die Säuresekretion. Ursachen für den Reizmagen sind nicht bekannt. Der Helikobacter pylori spielt eine Rolle. Eine andere Rolle spielt die Überempfindlichkeit gegenüber Säure die im Magen ist. Magennerven reagieren überempfindlich gegen Säure und entsprechenden Nahrungsmitteln. Drei Formen des Reizmagens sind zu unterscheiden. Der Reflux betonte Reizmagen. Hier steht Sodbrennen im Vordergrund. Beim ulkustypischen Reizmagen stehen Überempfindlichkeiten gegenüber Säure bzw. saurer Nahrung im Vordergrund. Vom Motilitätstyp des Reizmagens spricht man wenn sich der Magen nicht gut entleert. Bei diesen Betroffenen steht vorwiegend das Völlegefühl, der Blähbauch, im Vordergrund der Beschwerden. Typisch für die Patienten ist das sie keine Schmerzen haben sondern Missempfindungen mit Unwohlsein und Druckgefühl in der Magenregion. Häufig dazu Völlegefühl. Ein Gefühl als ob sich der Magen nicht richtig entleert. Gelegentlich treten Übelkeit und Brechreiz auf. Charakteristisch bestehen diese Beschwerden bereits über einen langen Zeitraum. Sie sind nicht akut auftretend und nicht bedrohend. Nach wenigen Bissen tritt ein Völlegefühl ein. Hier kann medizinisch schwerlich geholfen werden weil es entsprechende motilitätsfördernde Medikamente nicht gibt. Dann sind es Pfefferminzöle welche die Magenentleerung fördern.

Eine Wesentliche Ursache für Magenbeschwerden liegt oft im vegetativen Nervensystem begründet.  Schmerzimpulse oder Impulse werden vom Magen her in das Gehirn geleitet. Einmal über den Vagusnerv und über den Rückenmarksnerv der die Reize zum Gehirn weiterleiten. An der Schaltstelle im Rückenmark werden die Beschwerden die im Magen entstehen offenbar verstärkt und so dass Patienten mit Reizmagen auf bestimmte äußere Einflüsse wie Nahrungsaufnahme oder Luft im Magen stärker reagieren als Gesunde. Erst recht auf entsprechende Medikamente die zur Eskalierung des Magenproblems führen können. Vornehmlich sind es die nicht steroidalen Antirheumatika. Dazu Prof. Dr. Rudolf Arnold, Gastroenterologe an der Philipps Universität Marburg: „Die Schmerzmittel sind deswegen gefährlich weil sie nicht nur zu einer Magenreizung führen können sondern sie können zur Geschwürskrankheit führen die im schlimmsten Fall zur Blutung führen kann.“

Das sollten Betroffene wissen:  Ein geschädigter Magen verträgt nicht alle Nahrungsmittel.  Vieles was gegessen wird ist schwer und liegt wie ein Stein im Magen. Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen. So manches vermeintlich wohlverdiente Menü raubt die Nachtruhe.

Verdauung wie lange bleibt was im Magen 002

Magenprobleme können als Ursache die Ernährung haben. Da bleibt manches im Magen schwer liegen und braucht zur Verdauung einige Stunden. So manches vermeintlich wohlverdiente Menü raubt dann sogar die Nachtruhe. Welche Nahrungsmittel sind das? Was liegt wie lange im Magen? Die absoluten Spitzenreiter sind Ölsardinen, fettes Fleisch, gebratenes Geflügel. Für einen abendlichen Imbiss denkbar ungeeignet. Um sie zu verdauen benötigt der Magen ganze acht Stunden. Weniger belastend sind Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen und mageres Fleisch. Am Abend sind diese Speisen eine echte Aufgabe für den Magen. Um sie zu knacken benötigt er rund fünf Stunden. Noch besser verträglich sind Ballaststoffe wie Nüsse oder Vollkornbrot, Obst und Gemüse. Hierfür benötigt der Magen nur drei Stunden. Bei Milchprodukten geht es noch schneller. Ein Joghurt oder Sahnepudding sind bereits in zwei Stunden verdaut. Die besonders leicht verdaulichen Speisen sind kohlenhydrathaltige Erzeugnisse wie Nudeln, Reis und Brötchen, gekochter Fisch und weichgekochte Eier. Diese kann der Magen leicht aufschließen. Um damit fertig zu werden benötigt der Magen nur eine Stunde. Es ist individuell abzuwägen welchem Vorzug gegeben wird.

Probleme mit Magen und Darm sind nicht selten. Eine gute Nachricht:  Die meisten dieser Probleme gehen innerhalb weniger Stunmden von selbst wieder vorbei. Doch man sollte dennoch diese vermeintlich „kleinen“  Problem nicht einfach ignorieren. Es kann mehr dahinter stecken. Sind fehlgeleitete Nervenreize die Ursache?  Drücken, Schmerzen im Bauchbereich, ein Gefühl der Bauch ist mit Luft aufgepumpt. Klagen Patienten über Blähbauch so ist dieser häufig nicht fassbar, eher sicht- und tastbar. Fast jeder Dritte klagt über wiederkehrendes Völlegefühl, Krämpfe oder massive Schmerzen. Dahinter stecken oft vergleichsweise harmlose Ursachen oder ernste Krankheiten. Welche Rolle spielt dabei Stress?

Verdauungsweg beim Menschen 002

Jahrelange, chronischer Reizmagen oder Reizdarm führen oft zu destruktiven Medikationen. Das kann durch Störung am vegetativen Nervensystem eine Erschlaffung der Darm- und Magenwände (Atonie) nach sich ziehen. Die Peristaltik ist schlecht und es kommt zu Zeichen wie Darmverschluß (Ileus). Dieser so genannte atonische oder paralytische Ileus wird durch Medikamente wie Myrrhinil-Intest, Wärme und Bauchwickel meist günstig beeinflusst.

Magen Duenndarem Dickdarm andere Farben

Gegen das Feuer hinter dem Brustbein, Sodbrennen, wirkt zur Neutralisierung der erhöhten Magensäure um diese Beschwerden abklingen zu lassen ist unverzüglich zunächst die Ernährung umzustellen bevor Antazida zur Medikation eingesetzt werden. Als Alternative ist Natriumalginat als pflanzlicher Wirkstoff einzusetzen und hemmen ganz entscheidend die Säuresekretion. Vor allem soll der Magen wieder zur Ruhe kommen, was mit den Sonnengflechtübungen des Autogenen Trainings optimal gelingt.

Die Ursachen für funktionelle Magen-Darmstörungen sind oft nicht immer sofort zu erkennen. Ein vorhandener Helicobacter pylori spielt möglicherweise eine Rolle. Ein einfacher Atemtest kann das Vorhandensein des Bakteriums nachweisen, er wird in Deutschland seltener. Festgestellt wurde das er außer mit Antibiotika mit Magensäure reduzierenden Medikamenten sicher beseitigt werden kann. Die Therapie ist nach Angaben von Prof. Dr. Peter Malfertheiner von der Universität Magdeburg, immer zu empfehlen wenn ein Geschwür im Magen oder Zwölffingerdarm entstanden ist. Eine andere Rolle spielt die Überempfindlichkeit gegenüber Säure die im Magen ist. Die Magennerven reagieren überempfindlich gegen die Säure und entsprechenden Nahrungsmitteln.

Drei Formen eines funktionell gestörten Magen-Darmtraktes sind zu unterscheiden. An erster Stelle der refluxbetonte Reizmagen. Hier steht Sodbrennen im Vordergrund. Weiter ist es der ulkustypische Reizmagen. Da stehen die Überempfindlichkeiten gegenüber Säure bzw. saurer Nahrung im Vordergrund. Vom Motilitätstyp des Reizmagens spricht man wenn sich der Magen nicht so gut entleert. Bei diesen Betroffenen steht vorwiegend das Völlegefühl, der Blähbauch, im Vordergrund der Beschwerden. Typisch für diese Patienten ist das sie keine Schmerzen haben sondern Missempfindungen mit Unwohlsein und Druckgefühl in der Magen-Darmregion. Häufig dazu Völlegefühl. Ein Gefühl das der Magen sich nicht richtig entleert. Gelegentlich treten Übelkeit mit Brechreiz auf. Charakteristisch bestehen diese Beschwerden bereits über einen langen Zeitraum. Sie sind nicht akut auftretend und nicht bedrohend. Bereits nach wenigen Bissen tritt Völlegefühl ein. Diesem Patientenkreis kann man am Schwersten helfen weil es entsprechende Motilität fördernde Medikamente nicht gibt.

Magen-Darmbeschwerden verursachen Herzschmerzen?

Solar Plexus und Plexus pelvis gezeichnet 001

Eine wesentliche Ursache für Magenbeschwerden liegt wahrscheinlich im Nervensystem. Hier kommt wieder das „Bauch-Hirn“ wie oben beschrieben als  Einflußbereich zur Bedeutung. Die Schmerzimpulse oder die Impulse werden vom Magen her in das Gehirn geleitet. Einmal über den Vagusnerv und den Rückenmarksnerv, welche Reize zum Gehirn weiterleitet. An der Schaltstelle im Rückenmark werden Beschwerden die im Magen entstehen offenbar verstärkt und bei Patienten mit Reizmagen auf bestimmte äußere Einflüsse wie Nahrungsaufnahme oder Luft im Magen stärker reagieren als Gesunde. Erst recht auf entsprechende Medikamente die zu einer Eskalierung des Magenproblems führen können. Bei Medikamenten können es die nichtsteroidalen Antirheumatika. Dazu Prof. Dr. Rudolf Arnold, Gastroenterologe an der Philipps Universität Marburg: „Diese Schmerzmittel sind deswegen gefährlich weil sie nicht nur zu einer Magenreizung führen können sondern sie können zur Geschwürskrankheit führen die im schlimmsten Fall sogar zu einer Blutung führen kann.“

Zuviel Gas im Verdauungstrakt kann durch hastiges Schlingen, durch den Genuss kohlensäurehaltiger Getränke oder nervöses Verschlucken von Luft in die Magenblase gelangen. Oft liegt hier eine psychische Störung als Ursache vor. Gasansammlungen im Bauchraum, durch die das Herz verlagert und gereizt wird können ein Durchblutungsdefizit im Herz entstehen lassen und Herzschmerzen verursachen. Im Dickdarm können Gasansammlungen durch Fäulnis- und Gärungsvorgänge entstehen. Bewegungsmangel verstärkt die Blähsucht. Fettleibigkeit begünstigt den Zwerchfellhochstand und die Herzbeschwerden. Ein vorgeschädigter Magen verträgt nicht mehr alle Nahrungsmittel. Vieles was gegessen wird ist etwas schwer und liegt wie ein Stein im Magen. Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen.  Als Phytotherapie bewährt ist ein Aufguss mit der kleinen Bibernelle. Eine Zugabe von Eibisch hilft zur Reinigung der Magen-Darmschleimhäute. Ein bisschen Gundelrebe ist bei leichtem Darmkatarrh eine gute Zugabe. Entblähend wirkt ein Vier-Winde Tee, bestehende aus Kümmel, Anis, Fenchel und Süßholz. Es wird an Stelle des Süßholz gerne Pfefferminze genommen wenn Brechreiz, Übelkeit oder Durchfall vorliegt.

Es sind beispielsweise erkennbare Zeichen äußerlich, auf der Haut und der Muskulatur, als sogenannte Reflexzonen erkennbar bei chronischer Gastritis.

0048 Zonen bei chron Gastritis farbig

In diesen Zonen ist auch die Behandlung nach entsprechenden Folgen auszuführen.

Bekommt der Darm falsche Nervenimpulse vom Gehirn, kommt es zum irritablen Darmsyndrom. Das ist keine Einbildung und sollte ernst genommen werden. Das heißt mühevoll die Ursache suchen. Zu unterschieden ist hier zwischen schweren und banalen Erkrankungen. Hausmittel leisten in der Therapie gute Dienste. Leinsamen kommt zur Anwendung bei chronischen Verstopfungserkrankungen. Er sollte unzerkaut mit viel Flüssigkeit herunter geschluckt werden. Bei Durchfall bewähren sich trockene Heidelbeeren. Sie werden tagsüber gekaut. Sie führen zur Abnahme der Durchfälle. Daneben eine fast Ursachenbekämpfung von überwiegend viralen Durchfällen die Eichenrinde als Tee zubereitet. Besonders Wirkungsvoll ist Kaffeekohle. Fertigprodukt anwendbar bei akuten Durchfällen ist medizinische Kohle Hevert. Eine gute Wirkung zeigt bei Durchfall Trockenextrakt aus der Uzarawurzel, Fertigprodukt als Uzara Dragees N oder Uzara Saft Stada. Fäulnis- und Gährungsdyspepsien bei Kindern sowie den kindlichen Reizdarm behandelt man mit Colibiogen Lösung erfolgreich. Einige Tropfen Pfefferminzöl in warmem Wasser beruhigen geschundene Darmmuskeln. Frauenmantel, Gänsefingerkraut und Odermennig, dazu schwarzer Tee entkrampfen und ziehen die Schleimhäute zusammen. Bei Blähungen ist als erste Hilfe Kümmel zu raten. Als ätherisches Öl eingenommen hilft Kümmel noch besser als Tee. Lebende Milchsäurebakterien aus Joghurt, Dickmilch oder Buttermilch, halten die Bakterien welche Gase bilden in Schach. Bei Verstopfung statt weißen Zucker den Milchzucker nehmen. Im Dickdarm zieht er Wasser aus dem Gewebe, der Stuhl wird wieder weicher. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit und Ballaststoffe sind wichtig damit der Darm wieder in Bewegung kommt. Wie ein Sandsturm fegen Ballaststoffe die Darmwände sauber.

Ausbleibender Stuhlgang ist für zwei Tage noch nicht als beängstigend zu bezeichnen. Nach vier Tagen sollte mild nachgeholfen werden mit Digestorodon (Weleda). Abführmittel sind eher schädlich für den Darm, sie führen auf lange Sicht zu einer Darmlähmung. Um die Verdauungsfunktion anzuregen ist Abdomilon N (Cesra) angezeigt. Gezielt wird die Colonmassage in der Fachpraxis durchgeführt. Motilitätsstörung können mit Phytotherapie gut therapiert werden. Um die Eigenbeweglichkeit des Verdauungstraktes anzuregen und die Bildung von Magensaft zu stimulieren greift man zu den Heilpflanzen mit Bitterstoffen. Diese sind im Allgemeinen in Benediktenkraut, dem Bitterklee, dem Enzian, sowie im Tausendgüldenkraut, der bitteren Schleifenblume und dem Wermut enthalten. Sollen Magensäure und Verdauungsenzyme gebildet werden empfiehlt sich ätherisches Öl aus bestimmten Pflanzen. An erster Stelle die Kamille, dann Anis, Engelwurz, Fenchel, Koreander, Kümmel, Pfefferminze und Schafgarbe. Gänsefingerkraut wirkt ebenfalls durch seine Gerbstoffe krampflösend. Wobei Süßholz entzündungswidrig wirkt.

Magen oder/und Darm gereizt, Irritationen durch das Darm-Hirn möglich? Das Gehirn beeinflusst unter anderem menschliches Denken und Fühlen. Dies wird deutlich in den verschiedensten Lebenslagen, z.B. Freude oder Angst. Die Gefühle gehen, geleitet über Nervenbahnen, auch in Richtung der Organe. So kann die Haut sich zur Gänsehaut entwickeln und Haare zu Berg stehen lassen. Die Herzfrequenz und Atmung wird beeinflusst. Hier spielt vor allem das sympathische und parasympathische Nervensystem eine große Rolle. Wichtig ist die Erkenntnis des enterischen Nervensystems für die Irritationen des Magen-Darmtraktes zu erkennen. Siehe dazu Bilder Vagotoniker und Sympathikotoniker und deren Einfluß des „dämpfenden Anteils“ des Vegetativums sowie der Einfluß des „erregenden Anteils“ des Vegetativums.

Vor allem wird das Gefühl vom Gehirn in den Bauchraum geleitet über entsprechende vegetative Nervenbahnen. Dieses, vom Menschen selbst nicht steuerbare, Nervensystem leitet autonom das Gefühl in den Magen- und Darmbereich. Freude, Ärger, Angst werden in den Darm geleitet. So wird dann auch gerne der Ausdruck vom „Darm Hirn“ gebraucht.  Es bestehen die nervalen Beziehungen des Darmhirns zum Darm durch die autonomen vegetativen Nerven des Solar plexus, des Sonnengeflechtes. Das Gebiet liegt handbreit oberhalb des Bauchnabels. Hier im Bild ist der Lilapunkt die Bündelung des Nervensystems aus dem Vegetativum. Der Wirkungsbereich ist mit großem orangefarbenen Kreis versehen. Außerhalb dieses orangefarbenen Kreises sind die vom Lilapunkt netzförmig ausschweifenden Verbindungen zu den inneren Organen, vor allem des Verdauungstraktes, zu sehen. Fest steht: Ein gereizter Darm beeinflußt das Gefühl des ganzen Menschen. Legt man die Hand flach auf den Bauch, der Kleinfinger liegt auf dem Bauchnabel, dann ist in vielen Fällen eine Beruhigung einkehrend welche sich über den ganzen Menschen ausbreitet. Das gilt sowohl für den gereizten Darm als auch bei Unwohlsein, Angst, Schlaflosigkeit durch Gedanken, Stress, Nervosität, usw.

In Deutschland leidet ein Viertel der Bevölkerung unter funktionellen Darmerkrankungen. Von diesen hat die Hälfte Reizdarmerscheinungen. Nicht alle sind schwerkrank. Viele leiden ohne dass die Lebensqualität beeinträchtigt ist. Betroffene, bei denen die Lebensqualität beeinflusst ist, sind mit einer entsprechend spezifischen Therapie individuell zu behandeln. Was geschieht, wenn der Darm in seinen Reizen verändert ist? Es entsteht ein Reizdarm mit entsprechenden Beschwerden wie: Bauchschmerzen, plötzlich auftretenden Krämpfen mit Durchfällen und Verstopfung. Das beeinflusst nachhaltig die Lebensqualität. Panikattacken begleiten die anfallartigen Erkrankungen des Darmes. Nun wurde im sonst intakten unauffälligen Regelkreis des Verdauungstraktes die Darmarbeit, vom Gehirn aus auf das Darmhirn ableitend, gestört. Diesen Störkreis gilt es zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Gedanken und Gefühle sind dabei ausschlaggebend.

Hat der Darm ein Hirn?    Den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft nach, Ja.  Das allerdings gilt es zu erklären. Im Darm ist sozusagen ein zweites Gehirn, welches das Denken und Fühlen mit beeinflusst. Der Darm wird von mehr als einhundert Millionen Nervenzellen umhüllt. Sie sind vom gleichen Typ, wie die im Kopfhirn befindlichen. Die Zellen verständigen sich über die Synapsen mit Botenstoffen innerhalb des synaptischen Spaltes und mit elektrischen Signalen. Sie kontrollieren so unter anderem die Darmfunktion. Anders als das Kopfhirn steht das Darmhirn in direktem Kontakt zur Außenwelt. Alles, was der Mensch zu sich nimmt an Nahrung kommt mit der riesigen Oberfläche des Darms in Berührung. Er bewertet die Nahrung und gewinnt daraus die Energie. Außerdem soll er vor Krankheitskeimen und Vergiftungen schützen. Dafür ist der Darm gut gerüstet denn dort arbeiten zweidrittel der menschlichen Abwehrzellen in den Peyer´schen Plaques. Bei einer Vergiftung übermittelt das Darmhirn blitzschnell Notsignale an das Großhirn im Kopf. Das wiederum veranlasst seinerseits Übelkeit oder Erbrechen.

Die Haut spiegelt das Äußere, der Darm das Innere des Menschen. Während die Haut den gesamten Organismus zugehörig ist und sich normales und pathologisches Geschehen widerspiegelt in Form der Hautfarbe, der Spannung, Gänsehaut, Haare zu Berge stehen, bemerkt dazu im Magen-Darm-Bereich ein Kribbeln, Ameisenlaufen, Krampfgefühl usw., bemerkt wird. Die entsprechenden Zeichen sind erlernt und alles, was nach der Geburt passiert, merkt sich das Kopf- und Darmhirn. Die Milch der Mutter und deren Zusammensetzung, die künftige Nahrung, zärtliche Zuwendungen, Ärger, Angst, werden registriert. Die Informationen werden gesammelt und gespeichert. Das Darmhirn merkt sich Stimmungen und Gefühle, denn im ständigen Kontakt zum Großhirn nimmt es an dessen Wahrnehmungen teil. Die emotionalen Erinnerungen des Darmhirns beeinflussen die Entscheidungen des Menschen. In welchen Situationen werden Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen? Das ist in der Forschung von großem Interesse. Bei vielen Menschen regt sich der Darm oft unangenehm. Der große Teil der emotionalen Entscheidungen wird wohl immer im Kopfhirn getroffen. Das Darmhirn selbst reagiert durchaus mit. Verständlich ist, wenn nun die entsprechende Auswertung von Signalen nicht nur zum Wohlgefühl, sondern zur Krankheit führen können. Forscher sind der Wirkung entsprechender Signale auf der Spur.

Der tierärztliche Gastroenterologe Dr. Michael Schemann von der Universität Hannover und Prof. Paul Enk von der Universität Tübingen forschen. Beide Professoren haben sich der Erforschung des Darmes gewidmet. Auf den ersten Blick ist der Darm ein langes gewundenes Hohlorgan, welcher der Alltagsmensch wegen der übelriechenden Ausscheidung mit Missachtung straft. Jedoch im Darm ist mehr als gemeinhin vermutet wird. Neben der Lunge und der Haut muss sich der Darm mit der Umwelt auseinandersetzen. Er hat die größte Fläche im Kontakt mit den Umgebungsreizen, hier zweckmäßigerweise mit der Nahrung. Durch die vielfältigen Funktionen ist der Darm etwas Besonderes. Die Oberfläche ist nahezu von der Größe eines Fußballplatzes. Er erschließt die zugeführte Nahrung, trennt Wertvolles vom Unverdaulichen. Ausgestattet mit einem Netzwerk von Millionen Nervenzellen führt der Darm ein Eigenleben im menschlichen wie tierischen Körper. Das Erstaunliche dabei ist das er völlig unabhängig vom Gehirn agieren kann. So hat der Forscher Prof. Paul Enk an einem in Nährlösung gegebenen Rattendarm entdeckt das dieser weiter arbeitet, sprich Nahrung unter Motilation weiter zum Ende befördert, ohne äußeres zutun. Diese Entdeckung war Grund genug nun den menschlichen Darm etwas näher in seiner Physiologie zu betrachten. Dabei sind zwei Aspekte für das ungewöhnliche Organ Darm faszinierend. Zum einen ist es die Unabhängigkeit des Darmsystems selbst innerhalb eines Gesamtkörperorgansystems. Zum anderen, das der Darm offensichtlich den Kontakt zum Kopf hin sucht und dazu Nervenverbindungen aufbaut. Diese bestehen zu 90 Prozent aus afferenten, gleich aufsteigenden Nervenfasern. Diese liefern Informationen zum Darm. Nur 10 Prozent der Nervenfasern liefern als efferente, gleich absteigende Fasern, Informationen vom Gehirn zum Darm. Das sind Rückenmarksfasern, die nicht über den Rami communicantes grisei laufen. Die hauptsächlichen 90 Prozent der Fasern laufen jedoch über den Rami communicantes grisei und versorgen die Haut, Gefäße und Knochen mit entsprechenden Informationen.

Wie funktioniert das Darm-Hirn? Um herauszufinden, wie der Kontakt zwischen Darmhirn und Kopfhirn sich abspielt, dazu haben die Forscher zur Darmreizung einen variabel aufblasbaren Ballon in den Darm eines menschlichen Probanden geführt. Es war nun festzustellen in welchen Regionen kommen die Signale an und wo werden diese verarbeitet? Das war nun die zu lösende Frage. Die Ergebnisse sprechen für die Alltagserfahrung dass viele Gefühle aus dem Bauch kommen. Alle Informationen welche aus dem Darm kommen werden in einem System verarbeitet, das für Emotionen verantwortlich ist, dem limbischen System. Von diesem limbischen System gehen gemütsbedingte Antriebe und Gefühle aus. Es steuert Suchtverhalten, Arterhaltung und Selbsterhaltung. Störungen zeigen sich in Angst, Aggressivität, entgegengesetzt als Wohlgefühl. Der Papezkreis, als direkte Verbindung zwischen dem Thalamus zur Großhirnrinde hin, und von dieser her als indirekte Verbindung des limbischen Systems, kann wissenschaftlich bezugnehmend auf das Darmhirn abgeleitet werden. Der Darm informiert den Bereich, der für Stimmungen zuständig ist. So ist es kein Wunder, wenn Patienten mit chronischen Darmstörungen oft mit seelischen Problemen kämpfen. Schlechtes Essen das Gemüt schlägt. Was dahinter steckt, will die Forschung ergründen und damit den vermerkten Darmerkrankungen auf die Spur kommen. Es ist zu ergründen wie das Darmhirn mit dem Kopfhirn kommuniziert. Deshalb wurde das Darmhirn genau untersucht. Hauptinteresse, wie reagieren die Knoten des neuronalen Netzes auf äußere Reize. Mehrere zusammengeschaltete Nervenknoten wurden dazu mit einem Stoff markiert. Dieser veränderte seine Farbe, sobald eine Nervenzelle auf Reiz reagierte. Genau diese Farbnuancen wurden gemessen. Sie zeigten die momentanen aktiven Zellen an. Nur mit dieser Methode ist eine genaue Sichtung der Nervenleitungsfähigkeit zu erkennen möglich. Damit ist die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und dem Nervensystem erkennbar. Um festzustellen, ob das Darmhirn krank ist, schauten sich die Forscher die Verteilung der Botenstoffe in den Nervenzellen an. Sie bestrahlten die Proben mit verschiedenen Lichtfarben. Jede Farbe bringt dabei andere Botenstoffe zum Leuchten. Anhand des Farbmusters konnten die Wissenschaftler ein krankes Darmhirn identifizieren. Der praktische Nutzen ist die Möglichkeit, neue Therapieformen zu finden, um Störungen besser und effektiver behandeln zu können.

Therapeutischer Wert ist gegeben durch Beeinflussung des Wohlgefühls. Dieses zu fördern, bedeutet bei der funktionellen Darmerkrankung eine erfolgreiche Therapie einzuleiten in dieser Richtung. Eine besondere Therapie ist die Arbeit in den Reflexzonen, z. B. des Rückens, der Füße und der Ohren. Sehr dünner Melissetee wirkt wohltuend, entspannend und entkrampfend, nicht nur auf den Verdauungstrakt. Entsprechende Musik ist Therapie. Martin Luther selbst hat einmal gesagt: „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.“ Was ist darunter zu verstehen? Patienten die unter funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen leiden neigen dazu gleichzeitig depressive Störungen aufzuweisen. „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“, so lautet ein Volksspruch. Dazu hier eine Weisheit aus dem Munde eines bereits verstorbenen Kollegen, welcher an der Heilpraktiker-Schule lehrte: „Fragen Sie Ihre Patienten, wieviel Papier diese brauchen nach dem Stuhlgang, dann wissen Sie wie krank diese sind.“

045 Colonpunkte topografisch

Eine andere wirksame manuelle Therapie ist die Colomassage. Hier wird von Punkt 1 bis Punkt 5 unter bestimmten manuellen Bewegungen in Fliessrichtung massiert.

Nach neuesten Studien hat bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen im akuten Schub zu der Nahrung gegebene Omega-3-Fettsäuren mit einem Gramm pro Tag den Entzündungsschub schneller heilen lassen und verlängerte sogar die beschwerdefreien Intervalle. Die Psychotherapie durch spezielles Entspannungstraining ist hier eine mögliche effektive Therapie. Dieses Training kann in der Praxis aus Autogenem Training spezieller Art und entsprechender Musik im Largobereich gestützt werden. Nicht der Darm soll regieren, sondern der Kopf alle Reaktionen zu steuern helfen. Psychotherapie hilft wenn die Auslöser der Symptomverstärkung beseitigt werden. Es heilt die Patienten nicht. Heilung durch Medikamente gibt es bis heute ebenfalls noch nicht. Die Pharmaindustrie arbeitet mit Hochdruck daran. Es gibt die Symptome lindernde Medikamente. In der Anwendung z.B. der Vierwindetee. Dieser besteht aus Pfefferminze, Kümmel, Kamille und Fenchel zu je gleichen Anteilen und wirkt lindernd. Wichtig ist das leichte, gärungsarme Kost, also keine Fette, wenig Kohlenhydrate, zu sich genommen werden. Bei Störungen des Dünndarms sind eiweißhaltige Produkte nicht zu empfehlen. Schmerzhaften Blähungen kann mit feuchtwarmen Wickeln, so dem Heublumensack, geholfen werden.

Ärztlich gesehen sollte keine Einbildung konstatiert werden wenn ein Patient mit nicht mit Untersuchungen und Labor sozusagen als „oB“  (ohne Befund) mit seinen Beschwerden des Verdauungstraktes abgewiesen wird. Der Patient wird sich als Simulant fühlen und verläßt verärgert die Praxis was nicht zuletzt zu weiteren Störungen führt. Insgesamt gesehen ist die Neurogastroenterologie und den zu ergründenden psychischen und nerval bedingten Zusammenhänge noch in den Anfangsstudien um die Faktoren der funktionellen Magen-Darmstörungen beweislich wissenschaftlich zum Bauch Gehirn und umgekehrt zu belegen. Nervennahrung ist Zucker wirklich nicht. Es ist nur eine kurze Selbsttäuschung zu glauben das Süßes ein Glücksgefühl erzeugt. So wird es auch den Verbrauchern suggeriert. Ein Tipp: Versuchen Sie einmal zu beobachten was einem Stück rohem Fleisch aus der Metzgerei, einem Hähnchenherzen, eine Rinder- oder Schweineleber aus der Fleischerei gekauft,  was passiert wenn sie es mit etwas Zucker bestreuen! Noch derber, lassen sie sich von der Schlachterei einmal ca. 50 cm. Dünndarm und Dickdarm geben und bestreuen es ebenfalls zu Hause von innen her mit etwas Zucker.  Dann wissen Sie was Zucker bewirken kann!  Versuche mit Hunde und Katzen, sowie Schlachtschweine, haben drastische Erkenntnisse gebracht.  Doch diese werden nicht veröffentlicht. Warum wohl?

Hinweis: Keine Selbstbehandlung ohne Arzt oder Heilpraktiker vorher zu fragen!

In der einschlägigen Literatur wird darauf hingewiesen das etwa 80% aller Erkrankungen psychische Ursachen zugrunde liegen.

Uexküll, Psychosomatische Medizin: Theoretische Modelle und klinische Praxis


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