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Hoher Blutdruck versteckte Zeitbombe.

Bluthochdruck verursacht keine Schmerzen oder entsprechende Beschwerden um entsprechend zum Arzt zu führen.

Auch wer ein Blutdruckmeßgerät hat ist nicht besser denn das Gerät schlummert „irgendwo“ und wird nur  „mal“  benutzt. Die Folgen sind unerkannt und schleichend aber mit manchmal tödlicher Sicherheit eintretend. Wer weis schon das eine Funktionsstörung der Nieren, der Verdauung, des Kreislaufs, des Gehirns, des Herzens, um nur einige Organe zu nennen, abhängig sind vom „normalen“ Blutdruck?  Wer weis wie der Blutdruck richtig gemessen wird? Weis welcher Blutdruck als normal zu bewerten ist? Was eine Blutdruckamplitude ist?

Hoher Blutdruck bedeutet verkürztes Leben. So ließt man es und hört es in den TV Sendungen immer wieder. Doch es ist bereits ein Thema das wohl eher an Interesse mangelt. Wie anders läßt es sich erklären das mittlerweile nahezu 30 Millionen Deutsche an Bluthochdruck leiden. Doch die nicht Bekannten sind hier nicht mit einbezogen. Für sie lauert eine versteckte Todesgefahr. Was aus den Statistiken hervorgeht ist ebenfalls bedenklich: Die Zahl der Behandlung an Bluthochdruck Erkrankten ist gegenüber vor 20 Jahren um 1/3  gestiegen. Fatal ist das viele der ärztlichen Verordnung heute nicht genügend Ernsthaftigkeit beimessen. Da nutzten auch die elektronischen Erinnerungsboxen nicht viel. Es sind nach Anfrage bei der Deutschen Hochdruckliga etwa 20% der Verordnungen welche nicht oder nur unregelmäßig eingenommen werden.

Alle Organe welche dem Kreislauf angeschlossen sind, sind bei hohem Blutdruck gefährdet.

Früher starben Patienten an den Folgen hohen Blutdrucks mangels Erkenntnisse. Die Tendenz der Neigung zu hohem Blutdruck ist heute höher und Statistiker sagen dass dies bis zum Jahre 2020 die Häufigkeit wesentlich zunehmen wird. Regelmäßige Messungen sind unerlässlich und bei jedem Praxisbesuch durchzuführen. Patienten mit hohem Blutdruck sind gut beraten ein eigenes Gerät zu kaufen und regelmäßig Messungen morgens und abends, wenn möglich noch mittags, durchzuführen. Bei gesunden Menschen senkt sich der Blutdruck nachts ein wenig ab und steigt am Morgen wieder an. Bei vielen Hochdruckpatienten gibt es die Nachtsenkung nicht. In den Morgenstunden zeigt sich ein steiler Anstieg. Zu dieser Tageszeit gibt es die meisten Herzinfarkte und Schlaganfälle. Verschriebene Medikamente sollten deshalb bis in die Morgenstunden hinein optimal wirken. Zur Überprüfung wird ein 24-Stunden Messgerät Blutdruckmesser eingesetzt. Besonders wichtig sind Risikofaktoren zu nehmen die zu hohem Blutdruck führten.

Ein mögliches Risiko ist die Herzmuskelverdickung, feststellbar mit dem Ultraschallgerät. AT1 Blocker können eine Herzmuskelverdickung wieder rückgängig machen. Wichtig bei der Messung, zunächst mindestens fünf Minuten Ruhepause einlegen. Die Armmanschette wird am Oberarm, bzw. die Lagerung des Oberarmes, in Höhe des Herzens aufgelegt. Gemessen wird immer am gleichen Arm, meist dem Arbeitsarm. Es sollte an beiden Armen gemessen werden um eventuelle Unterschiede medizinisch zu bewerten. Unterschiede von mehr als 15 mm/Hg sollten beachtet werden und sind medizinisch abzuklären. Mediziner messen am Unterschenkel des Beines den Blutdruck um eventuelle Durchblutungsstörungen der Beine rechtzeitig zu erkennen.

Das Patienten ihren Ruhepuls angeben können ist das selten. Noch seltener ist die Kenntnis vom Blutdruck. Die Zahl der Pulsationen kann bereits zeigen ob der Blutdruck zu hoch ist. In Deutschland gibt es 16 Millionen Hypertoniker, also Menschen mit zu hohem Blutdruck. Mann schätzt dass nur die Hälfte davon behandelt wird. Ein erschreckender Gedanke denn Bluthochdruck kann tödlich sein. Sagte man früher bei der Blutdruckbewertung Lebensalter minus 100, so trifft das heute nicht mehr zu denn, der Blutdruck währe bereits bei 50 Jährigen zu hoch. Heute sind aufgrund der Empfehlungen von der Weltgesundheitsorganisation Blutdruckwerte ab 140 zu 90 als hoher Blutdruck einzustufen. Alles was darunter liegt ist nicht unbedingt als normal anzusehen. Normal ist 120 zu 80 und aufgrund epidemischer Studien festgelegt. Die Studien belegen das die Sterblichkeit mit steigendem Blutdruck zunimmt und das dies schon bei sehr geringfügig hohen Blutdruckwerten. Die Bewertung ist unabhängig vom Alter oder Geschlecht. Steigt der Blutdruck an so ist analog die Sterblichkeitsrate ansteigend. Zwischen dem gemessenen oberen Wert und dem unteren Wert sollte 50 liegen. Das heißt, bei 120 zu 70 währe der ideale Zwischenwert als Blutdruckamplitude von 50.

Hoher Blutdruck, auch nur „leichte Erhöhung“,  setzt u.a. den Nieren auf Dauer zu.

Aktuelle Untersuchungen an 60.000 Tausend Patienten in Dreitausend Praxen machten auf ein neues Phänomen aufmerksam: Den morgendlichen Bluthochdruck. Das ist eigentlich keine Sensation denn dem Tag-Nachtrhythmus folgt der Blutdruck. Hier ist es beim gesunden Menschen kein Problem. Gefahr lauert beim Hypertoniker wenn morgens die Medikamente nicht ausreichend wirken. Hier ist wichtig eine genaue Einstellung durchzuführen und das erfordert täglich mehrmalige Messungen mit Aufzeichnung. Hochdruckpatienten werden weltweit, auch in Deutschland, häufig unzureichend richtig eingestellt. Das hat unterschiedliche Ursachen. Diese liegen meist beim Patienten selbst und sind auf Vergessen der richtigen Einnahme, Einnahme zur falschen Tageszeit, falscher Einnahme, oder, statt mit Wasser werden die Medikamente mit Grapefruitsaft eingenommen, zurück zu führen. Ein Problem sind auch Medikamente selbst. Es ist heute besser geworden über 24 Stunden den Blutdruck in den Griff zu bekommen. Mit Kombinationstherapien wird heute versucht den Blutdruck zu senken. Hilfe verspricht eine ganz spezielle Blutdruckmessung. In jeder medizinischen Praxis können damit Infarkte erkannt werden.

Anders Heilen mit der DASCH Diät, das sind einfache Zutaten aus dem Supermarkt wie Obst, Gemüse, salz- und fettarme Nahrungsmittel, alkohol- und zuckerfreie Getränke, beschränkt Fleisch und Wurstwaren. Sie helfen den Blutdruck zu senken. Da eine Ursache zum hohen Blutdruck zu kommen hoher Salzverzehr ist kann dieser Risikofaktor durch entsprechende Ernährung gemindert oder beseitigt werden. Es folgt Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen. Ein Komplex der zusammen kommt der zum hohen Blutdruck führen kann. Erkrankungen können zum sekundären hohem Blutdruck führen. Zum Beispiel Erkrankungen der Nierenarterien, Nebennieren, und Schilddrüse, die bei Überfunktion zu hohem Blutdruck führt.

Was sagt der Ruhepuls?   Es gibt keine strenge Korrelation, bekannt ist das Menschen mit hohem Blutdruck in höherem Prozentsatz höhere Ruhepulse haben als Menschen mit einem normalen Blutdruck. Wer ständig eine Herzfrequenz, oder Puls, hat von über 80 der sollte auf jeden Fall zur medizinischen Untersuchung gehen. Andere Auffälligkeiten beim Pulsmessen sind das der Puls nicht nur in der Ruhe zu hoch ist sondern das er unter Belastung zu schnell und zu hoch ansteigt und folgende sehr verzögert wieder zur Norm zurückkehrt. Das kann ein Zeichen von hohem Blutdruck sein. Psychische oder körperliche Belastung ist ebenfalls eine Ursache zum hohen Blutdruck zu kommen. Der englische Arzt William Harvey entdeckte 1628 den Kreislauf des Blutes und erkannte die Pumpfunktion des Herzens. Wenn das Herz eine Pumpe ist muss das Blut unter Druck stehen. Für diese Erkenntnis benötigte die Wissenschaft noch über 100 Jahre.

Kasuistik: Otto Sch., 64, Rentner: „Ich fühlte mich bisher pudelwohl und ging so zum Routinecheck. Mein Hausarzt stellte fest dass der Blutdruck mit 160 zu 100 deutlich erhöht ist. Ich fragte mich was ist das, hoher Blutdruck, es tut doch nichts weh. Gut ich hatte bisweilen Schwindelgefühl wenn ich schneller die Treppen hochging. Lange und stramme Wanderungen konnte ich nur noch mit Pausen bewältigen. Doch das alles schrieb ich bisher dem Alter zu.“

Blutdruck ist die Kraft mit der das Blut gegen die Gefäßwände drückt.

Erzeugt wird der Druck durch den Herzschlag. In dem Moment da sich das Herz zusammenzieht und das Blut ausstößt herrscht ein höherer Druck als danach wenn sich das Herz ausdehnt und wieder mit Blut füllt. Daraus leiten sich zwei Werte für den Blutdruck ab. Idealerweise 120 zu 80. Wie kommt es zum erhöhten Blutdruck? Hauptursache ist eine Verengung kleinster Blutgefäße im Körper. Das Blut das von den großen Arterien kommt verzweigt sich zur Versorgung des Körpers in kleinere und immer engere Blutgefäße. Schon bei kleinsten Ablagerungen setzen die verengten Gefäße dem Blut einen erhöhten Widerstand entgegen. Dadurch steigt der Blutdruck im gesamten Gefäßsystem. Es ist zu vergleichen mit einer Fahrradpumpe. Die Luft strömt ohne viel Druck durch das Ventil wenn es offen ist. Wird es nun zugehalten benötigt man mehr Druck damit die Luft strömen kann. Wird die Öffnung verschlossen geht nichts mehr. Eine erschreckende Vorstellung und genau das kann bei chronischem Bluthochdruck passieren. Gefäßablagerungen machen Bluthochdruck. Umgekehrt führt Bluthochdruck wieder zu Gefäßablagerungen. Ein Teufelskreis. Patienten nehmen mit dieser Erkenntnis auf den Blutdruck zu achten einiges vor. Die Ursache für einen hohen Blutdruck sind nicht nur Gefäßablagerungen. Sie sind eher Folge hohen Blutdruckes. Die Grundlage eines zu hohen Blutdrucks ist eine erhöhte Bereitschaft, besonders der kleinen Gefäße, sich zu verengen. Man spricht von einer erhöhten Kontraktionsbereitschaft wodurch sich der Blutdruck erhöht. Das Ziel ist es den Blutdruck auf Werte von 120 zu 80 oder niedriger zu halten. Ein Blutdruck von 140 zu 90 sollte nicht erreicht werden im Ruhezustand.

Hilfe aus der Apotheke der Natur? Vorsicht, sagen Experten! Die Annahme das Natur nicht schaden kann ist irrig. Auch das Natur nicht schaden kann ist ein abwegiger Gedanke. Falsche Behandlung kann fatale und gesundheitlich schwere bleibende Schäden verursachen. Zunächst ist wichtig das ärztlich verordnete Blutdruckmedikamente durch Patienten selbst nicht abgesetzt werden dürfen. Bluthochdruck muss ein Leben lang behandelt werden. Es kann sein das die Zahl und die Dosis der Medikamente verringert werden kann besonders wenn durch nichtmedikamentöse Therapie die Werte auf natürliche Art und Weise gesenkt werden können. Alternative Behandlung des Bluthochdrucks ist möglich mit Weißdorn, Mistel, Rauwolfia. Ob diese angebracht sind sollte nur der Arzt entscheiden aufgrund seiner Untersuchungen.  Aufgrund der Inhaltsstoffe ist nicht nur bei Bluthochdruck, sondern auch bei Arteriosklerose in Anbetracht ärztlicher Untersuchungen erkennbar ob „Naturmedizin“ einsetzbar ist.

Bei den meisten Patienten treten zunächst wechselnde Blutdruckwerte auf. Sie schwanken zwischen oberem Wert 110 bis 150, im unteren Wert 62 bis 90. Hier ist nach bisherigen Praxiserkenntnissen als Ursache Stress anzuführen. Entspannungstraining mit Musik, Autogenes Training sind eine Hilfe. Vor allem ist das soziale Umfeld in die Behandlung einzubeziehen. Jedenfalls ist eine abwartende Haltung nachdem Motto: „Das wird sich wieder stabilisieren“ grundlegend falsch.

Hoher Blutdruck bereitet keine Beschwerden und ist, falsch behandelt, mit fatalen Folgen verbunden.

Hinweis: Keine Selbstbehandlung ohne vorher Arzt zu konsultieren!

Regelmäßig den Blutdruck messen und aufzeichnen ist wichtig!