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Erdbeeren und Walderdbeeren.

Erdbeere, sie ist die rote Königin der Obstarten. Doch es gibt sie auch in freier Natur, die Wilderdbeere oder Walderdbeere. Der Name für die Erdbeere stammt wohl aus dem Bezug der erdnahen Pflanze. Botanisch gesehen handelt es sich bei der Frucht um einen Nußfrucht. In Europa tauchte sie als Kultur- bzw. Gartenerdbeere erstmals in Amsterdam um 1750 auf.  Da wurde sie noch als Ananas-Erdbeere bezeichnet.

Es sieht als wie riesige Fußballfelder in grün. Rot kommt dazu wenn die Sonne es gut meint mit dem am Boden sich ausbreitenden Obst, den Erdbeeren. Die Pflücker sammeln in der Hoch-Zeit der Ernte bis zu vier Eimer, pardon entsprechende Körbe voll.

Die Sorten aus den 50-ger Jahren wie Senga Sengana welche ja laut der Werbung den Gaumen kitzeln sollte, sind abgelöst von den Sortane Lambada, Sonata, und Darselect. Die Sorten Symphonie sind etwas teuer dafür aber auch haltbarer. Wenn die ersten Sorten bereits geerntet wurden kommt die nächste späte Sorte, Pandora heißt sie und wird erst ab Ende Juni reifend. Feste Früchte sind die Sorte Elsanta. Die verschiedenen Sorten haben auch inhaltlich betrachtet nur leicht abweichende Werte. Im Kühlschrank lassen sich die Erdbeeren bis zu drei Tage halten. Meist aber sind sie dem schnelleren Genuß unterworfen. Vielseitig ist die mit viel Vitamin C versehene Frucht in der Verwendung. An heißen Jahrestagen ist ein Milch-Erdbeer-Shake oder ein Erdbeer-Eis sehr beliebt. Erdbeeren mit Sahne müssen nicht nur als Nachtisch gereicht werden. Dann ist da noch der Erdbeerkuchen und die Erdbeermarmelade.

Die Frucht der Wilderdbeere, wissenschaftliche Bezeichnung Fragaria vesca L., ist wesentlich kleiner als die der im Obstgarten oder der gezüchteten Obstsorten. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Der schwedische Naturforscher und Arzt hat sie als erster beschrieben und nach ihm stammt auch nach dem Namen Fragaria vesca der Zusatz „L.“

Als hauptsächliche Inhaltsstoffe sind zu nennen Vitamin C, dann bis zu 10% Gerbstoffe in den Blättern und Wurezeln, Phenolcarbonsäuren wie Kaffeesäure, Salicylsäure und Chlorogensäure. Die Früchte enthalten meist bis zu 90% Wasser. Als Inhaltsstoffe haben die Früchte je 100 gr. bis zu 15 mcg Folsäure, alkoholischen Zucker Vitamin C ( übrigens mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen), Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Kupfer und Zink. Die inhaltlichen Pektine und Cellulosen sind Ballaststoffe. Weiter Inhaltsstoffe sind u.a. verschiedene Flavonoidearten.

Beschrieben werden viele möglichen Anwendungen u.a. in der Literatur bei dem Römer Vergil um 70 bis 19 vor unserer Zeitrechnung, von Ovid 43 vor bis 17 nach unserer Zeitrechnung, im Kräuterbuch des Medizinprofesspor Leonhard Fuchs 1543 im „New Kreutterbuch“, sowie von Hieronimus Bosch (1450 – 1516), beim Arzt Hieronimus Bock 1539 bis 1554 weiter zu nennen Adam Lonitzer bzw. Adamus Lonicerus, Samuel Hahnemann, Sebastian Kneipp, dann  C. Hunnisus, Apotheker, im Jahre 1950.

Die medizinische Anwendung begründet sich auf die Volksmedizin und zu benennen ist hier die Anwendungen u.a. bei Blutarmut, Bronchitis, Herzbeschwerden, Leber-Galleaffektionen, Störungen des Magen-Darmtraktes, Nervosität. Pfarrer Kneipp empfahl bei entsprechenden Leiden einen Teeaufguss von den frischen Blättern. In der Küche verwendete man die getrocknenten jungen Wilderbeerblättchen als Ersatz für Schwarztee.Erdbeeren nicht gleich Erdbeeren. kannt ebenso ist die Maibowle mit Walderdbeeren.

Hinweis: Die Blätter und Früchte nicht ungewaschen nutzen. Es besteht die Mögloichkeit das z.B. ein Fuchsbandwurm vorhanden ist.

Keine medizinische Selbstanwendung ohne Arzt zu fragen! Die Erdbeerfrüchte können Hautallergien auslösen sowie andere Allergieformen

Wer sie jetzt pflanzt kann bei entsprechenden Witterungsbedingungen und Standort noch in diesem Jahr Früchte ernten.

Fragaria vesca – Wald-Erdbeere, 24 Pflanzen


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