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Autogenes Training Teil 2

Die Einordnung des Autogenen Trainings (AT) in die medizinische kleine Psychotherapie ist eine präventive, vorbeugende Maßnahme die sogar Kosten dämpfend wirkt. Deren Therapie verlangt von Therapeuten die eingehende Kenntnis der körperlichen Erkrankungen, weil „psychosomatische (Seele und Körper) Erkrankungen“ damit präventiv beeinflusst werden können. Andererseits ist das Ausmaß der heutigen Erkrankungen erschreckend. Amerikanische Studien gehen davon aus das 80 Prozent aller Erkrankungen auf die Psyche zurückzuführen sind. Sie werden dennoch in der Medizin in Unkenntnis versäumt und die Zusammenhänge werden verdrängt. Eine gezielte Behandlung, wie z.B. durch Autogenes Training, ist daher nicht in die therapeutischen Möglichkeiten einbezogen.

Autogenes Training ist eine uralte „Heilschlafmethode“ welche aus der Hypnosetherapie resultiert. Beide Methoden weisen keinerlei Schädigungen auf und sind sowohl von Fachmedizinern als auch Laien durchführbar. Für Letztere allerdings sehr eingeschränkt. Zeitkritische Beobachter glauben in den Massenmedien diese Methoden in mißbräuchliche Verwendung setzen zu dürfen. Das ist in der Folge einer Unkenntnis um die Methode und deren medizinischer Wirkungen begründet. Vertreter der Naturheilkunde wissen dass es zu allen Zeiten Verfechter und Feinde von Therapien gab und geben wird. Die „Feinde“ hatten zu allen Zeiten zu laienhafte Vorstellungen welche mehr aus dem Standesdenken heraus erfolgten. In Beweisen an Patienten wollten sie bisher nicht beiwohnen. So sollte der Phantasie freier lauf gelassen werden. Bitte nicht auf den Rücken der Patienten die einen Anspruch haben gesund zu bleiben oder es zu werden. Die Methode „Wer heilt hat Recht“ sollte angewandt werden um dem Hippokratischen Eid entsprechend   gerecht zu werden. Zu erwähnen ist das die Methoden selbstverständlich sowohl der Logik als auch den wissenschaftlichen Erkenntnissen standhält. Da kann Hypnose und Autogenes Training durchaus sich glänzend sehen lassen. Wendet ein Arzt oder Heilpraktiker eine Methode mit Erfolg an so ist es verwerflich diese in Unkenntnis zu verunglimpfen. Außenseiter gibt und wird es immer geben auch in anderen Berufen. Da heißt es die Spreu vom Weizen zu trennen. Das ist für Patienten nicht immer leicht. Eine Hilfe dazu sind die Krankenkassen als Ansprechpartner. Eine andere sind die Ärztevertretungen und Heilpraktikerverbände. Übrigens, von seriösen Medizinern findet man nur selten Schlagzeilen. Ohnehin haben unlogische und unseriöse Methoden nur ein begrenztes Dasein, allerdings zum Schaden der Patienten.

Übungen des Autogenen Trainings sind unbedingt unter medizinischer Aufsicht durchzuführen da diese wenn notwendig, korrigiert werden können. Gesprächstherapie kann in Einzel- oder Gruppenform ablaufen. Hier sind die Teilnehmer zu berücksichtigen und sie entscheiden selbst ob sie Einzel- oder Gruppentherapie wünschen. Ein so genanntes Probieren ist besonders bei labilen Personen als gefährlich anzusehen und von Laien nicht zu beurteilen. Der Mensch unserer zeit ist tagtäglich einer Unzahl von Eindrücken und Erlebnissen ausgesetzt die er verarbeiten muss. Gleichzeitig verlangt man von ihm dass er die vielen auf ihn zukommenden Aufgaben und Probleme bestmöglich zu lösen verstehe. Die Bürde der Verantwortung wird von Jahr zu Jahr größer.

Der Rhythmus einer natürlichen Lebensweise wird durch den Stress unserer Tage erheblich gestört. Bei vielen Menschen beginnt sich eine eigentümliche Lebensangst bemerkbar zu machen. Verunsicherung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verstärkte Witterungsempfindlichkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwächen, übersteigerte Nervosität, private Schwierigkeiten, seelische Erschöpfung, Unsicherheit im Disponieren oder im Verkehr mit den Mitmenschen, sind oft die Folgen. Dann dauert es nicht mehr lange bis sich körperliche Erkrankungen als „körperliche Abnutzung“ oder so genannte „psychosomatische Störung“ einstellen.

Irren ist menschlich, lautet ein Spruch aus dem Volksmund. Dieser kann bei einem „Doktorshopping“ allerdings sehr teuer werden. Um auf Dauer glücklich, erfolgreich und gesund leben zu können sollte man einige Lebensgesetze kennen –Lebensgesetze den wir alle ausnahmslos unterstehen. Darüber hinaus sollten einige ganz konkret auf das praktische Leben zugeschnittene Dispositions- und Regenerationsverfahren kennen und anwenden. Autogenes Training ist eine davon. Behutsam und nach aufbauendem Prinzip sind die Formeln der Suggestion so festgelegt dass jedermann sie lernen kann.

Immer wieder einprägen und überall anwendbar ist eine grundsätzliche und im Alltag immer wieder zu gebrauchende Formel:

ÜBERALL UND JEDERZEIT RUHE UND GELASSENHEIT!