Du befindest dich in der Kategorie: 005. Gesundheit
Donnerstag, 02. September 2010
Kann falsche Ernährung, Magen und Darm rebellieren. Von rolf-lindner, 07:28
In irgendeiner Form haben die viele Menschen Magen-Darm-Beschwerden. Sei es Völlegefühl, gelegentlich saures Aufstoßen oder Sodbrennen, Rumoren im Bauchraum, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, oder Hämorrhoiden. Eine wesentliche Ursache liegt in der Ernährung. Die Art der Ernährung hat sich in den letzten einhundert, und nochmals in den letzten zwanzig, Jahren dramatisch geändert. Mit Sicherheit begründen sich die Reizzustände des Magen-Darm-Traktes daraus. Bedenklich wird dies umso mehr als das der Magen-Darm-Trakt ursprünglich nicht für die heutige Ernährung, vor allem der Schrottnahrung, entwickelt wurde. Nun muss eine Parallele via Lymphe gezogen werden, die noch andere Organsysteme, speziell Gelenke, versorgt. Es gelangen damit folglich „Schadstoffe“ in diese Richtung. Die Folgen sind bekannt.
In den vergangenen Jahrhunderten bestand die Nahrung zu 70 Prozent aus Pflanzen. Nur 30 Prozent oder weniger beinhaltete tierische Nahrungsprodukte. Pflanzliche Nährstoffe wurden roh zu sich genommen. Fleisch war entsprechend was erjagt wurde auf dem Tisch. Dazu gehörten Insekten, Würmer, Ratten, Mäuse, die zur Nahrung einbezogen wurden. Für diese Art der Primitivernährung ist der menschliche Verdauungstrakt eigentlich gebaut. Heute sind die Anforderungen nicht mehr wie früher. Dementsprechend ist die rasche Umstellung bezogen auf die Ernährung zur Evolution des Verdauungstraktes stehen geblieben.
Was bewirkt eine enorme Zuckerzunahme? Der Konsum von Zucker war im 15. bis 16. Jh. pro Kopf und Jahr bei zwanzig Gramm. Als man 1820 entdeckte dass aus den Zuckerrüben Zucker hergestellt werden konnte stieg schlagartig der Konsum pro Kopf und Jahr um den Zeitraum von 1850 auf zwei Kilogramm an. Heute ist der Verbrauch pro Kopf und Jahr auf fünfzig Kilogramm gestiegen. Zucker wandert in den Körper. Das bedeutet für den Magen-Darm-Trakt, dass er durch die Magensäure maltretiert wird. Der Zucker selbst geht vom Mund zwar direkt in das Blut über, der Magen ist es gewohnt, als wäre es eine Zuckerrübe und stellt die Verdauungssäfte auf etwas ein, was nicht vorhanden ist. Dadurch besteht selbst bei heutiger, angeblich durchschnittlicher Ernährung, ein dauernder Reizzustand des Magen-Darm-Traktes. Das wiederum wirkt sich auf Lymphe und gesamtes Gefäßsystem aus. Zunächst sind es Gelenke die betroffen werden. Ein Vergleich der Gelenke in unserer „satten“ Gesellschaft gegenüber primitiven Völkern zeigt, dass rheumatische Gelenkerkrankungen dort nahezu unbekannt sind.
Was kann zur Verbesserung des Zustandes getan werden?
Die Nahrung sollte so beschaffen sein wie der Verdauungstrakt für den Menschen gebaut ist. Grobe Nahrung, einfach und primitiv, nicht altertümlich, dennoch bewusst. Die Umstellung auf grobes Gemüse, grobe Salate, Vollkornprodukte, überhaupt Getreideprodukte, sind da ungewohnt wenig bekömmlich und liegt schwer im Magen. Die Folge ist dass im Dünndarm die Passage zu schnell geht. Der schnelle Gang des groben Breies im Dickdarm bewirkt durch bakterielle Zersetzung die Bildung von Gasen. Die Folge sind Blähungen. Weitere Folge ist das dies zu übelriechender Gasentweichung führt. Weiterhin entsteht eine Reizung im gesamten Verdauungstrakt. Das heißt, ein untrainierter Magen-Darm-Trakt muss zur Umgewöhnung langsam an die Nahrungsumstellung herangeführt werden. Damit wird der Situation des Verdauungstraktes und den Gelenken gerechterweise entgegen gekommen. Dazu ist zu erwähnen dass der Mensch ein feines Kapillarsystem für die Durchblutung bereitgestellt hat zur besseren Ernährung als bei Kaltblütlern. Die roten Blutkörperchen mussten lernen sich auf dieses System beweglich einzustellen. Sie rollen sich vorwärts, um den Sauerstoff abgeben zu können. Es stößt so ein rotes Blutkörperchen das Andere vorwärts. Das Problem bei Entzündungen, hier in den Gelenken bei primär chronischer Polyarthritis (PCP) ist das bei allen hochentzündlichen Prozessen, wie es bei PCP der Fall ist da sie zu den schwerstentzündlichen Prozessen gehört. Die roten Blutkörperchen verlieren ihre Abstoßungsfähigkeit. Sie schieben sich ineinander zusammen. Das Blut fließt sehr zäh. Der Körper versucht dies auszugleichen und stellt die Gefäße weiter. Dennoch bleibt die Durchblutung gestört. Es ergibt sich folgende Konsequenz: Weil die Durchblutung nicht nur am Ort des Geschehens schlechter ist, sondern im gesamten Organismus, fühlt sich der Betroffene insgesamt schlecht. Im Vergleich dazu, bei einem gebrochenen Bein, kann er sich fit fühlen. Enzyme helfen in fast jeder Lebenslage und vielen Erkrankungen ohne mit der chemischen Keule nachzuhelfen.
Diese IMPRESSUM Seite ist ein nicht kommerzielles, d.h. ohne Einnahmen, Projekt von:
Rolf Lindner
Zeiligstraße 15 A
76694 Forst / Baden
Tel: 07251 17303
E-Mail: rollin.press@kabelbw.de
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Besonderer Hinweis:
Alle Texte, Fotos, sowie mögliche Hintergrundmusik, sind urheberrechtlich geschützt. Copyright zu allen Texten, Fotos, usw., auf dieser Homepage liegen -falls nicht entsprechend angegeben- bei Rolf Lindner.
Es sei denn die Texte/Bilder werden rechtlich abgesichert erworben durch schriftlichen Vertrag.