Gemeint ist nicht der häusliche Wasserhahn der durch Kalkablagerungen am Wasserdurchfluss gehemmt wird. Bei vielen Menschen ist es immer noch ein Tabuthema darüber zu reden das der Harnfluss gestört. Die Ursachen dazu können Störungen sein der ableitenden Harnwege, der Blase, der Nieren, bei Männern der Prostata. Gutartige Vergrößerung der Prostata mit zunehmendem Alter ab etwa dem 50. Lebensjahr lässt den einst so ausführlichen Harnstrahl manchmal zu einem Tröpfeln herabsetzen. Ein Beckenbodentraining wirkt im Anfangsstadium hier entsprechend. Hinzu kommen Blasenschwächen welche geschätzt etwa 15 Millionen jeden Alters betreffen. Wen es betrifft der schweigt, leider, denn es ist nicht ohne Folgen sich z.B. einer Behandlung der Blasenentzündung zu entziehen. Ein intaktes Immunsystem kann ohne Folgen eine einfache Harnwegsentzündung selbst heilen. Das gelingt dennoch nicht immer. Über den Harnleiter können die Keime, Bakterien, bis in die Nieren gelangen und hier bis zu tödlichen Beschwerden führen. Andere Ursächliche Erkrankungen wie Diabetes welche nicht rechtzeitig entdeckt werden können zu entsprechender Blasenerkrankung führen. Vorweg: Ein Test mit Diagnosestreifen sind zwar ad hoc aussagend ersetzen jedoch nicht entsprechende Urinuntersuchungen im Labor. Eine einfach aber dennoch antimikrobiell wirkende Pflanze ist die Kapuzinerkresse, deren Blüten und Blätter einfach roh essen. Kapuzinerkresse wird als das Antibiotika der Natur von Naturmediziner, Ärzte und Heilpraktiker, nachweislich wirksam verabreicht.

Festgestellt werden muss deutlich das Harnwegsinfektionen und Harnausflussstörungen in jedem Alter vorkommen können. Eltern sollten bei Säuglingen und Kleinkindern bei vorliegendem Fieber das nicht als banales abtun. Harnwegs- und Blasenentzündungen bei Frauen haben oft eine Bakterienwanderung von der Darmflora ausgehende Ursache. Typisches Anzeichen für eine Harnwegsinfektion ist ein brennen beim Harnlassen sowie eine übermäßiger Harndrang sowie möglicherweise auch unkontrollierter Harnabgang. Blutiger Urin ist ein hohes Warnzeichen. Wichtig ist trinken. Damit werden die bakteriellen Erreger veranlasst auszuscheiden. Nierentees enthalten u.a. folgende Drogen: Ackerschachtelhalm, Arzneikürbis, Bärentraubenblätter, Brennnessel, Birkenblätter, Glockenbilsenkraut, Goldrute, Hauhechel, Hopfen bei Reizblase, Kapuzinerkresse, Löwenzahn, Meerrettichwurzel, Petersilie. Nahrungsmittel welche zu alkalischem Urin führen sind Gemüse, Früchte, Milch. Vitaminbombe als Vitamin C verringern die Wirkung.
Wichtig ist für einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt zu sorgen.
Das kann z.B. mit Kükaleiwa erreicht werden. Von Kü = Kümmel (oder fenchelsamen) nimmt man 1 Teelöffel, Ka = Kartoffel eine mittelgroße geschälte in kleine Stücke geschnitten, Lei = Leinsamen 1 Teelöffel und schließlich einen Liter normales Leitungswasser. Das ganze lässt man 15 Minuten kochen und danach absieben. Morgens davon ½ Stunde vor dem Frühstück und Abends vor dem Schlafengehen eine große Tasse frisch zubereitet warm trinken. Als Kur man man es über bis zu 6 Wochen durchführen. Zur Kontrolle nimmt man die aus der Apotheke gekauften roten Lackmuspapierstreifen. Diese färben sich bei „Übersäuerung“ des Körpers in Urin getaucht blau. Nach einigen Tagen zeigt die Wirkung des Kükaleiwa bereits einen schwachblauen bis ins Rosa gehenden Schimmer. Zuletzt zeigt sich ein zartes Rosa.
Zu sehen sind auch bei einigen Erkrankungen des Harnbereiches unklare und unerklärbare Kreuzschmerzen, Migräne, Gelenkbeschwerden, Magen-Darm Probleme oder allergischen Reaktionen, in Begleitung.

Einige Blasenentleerungsstörungen oder Störungen im Bereich der Harn produzierenden und ablassenden Organen kann in Folge eines Schlaganfalles, Hirnblutung, Herzinfarkt oder entsprechender Störungen der Nervenbahnen vom Gehirn zur Blase, den afferenten Bahnen, auftreten.
Ein neuer Wirksamer Stoff wird aus Cannabis gewonnen der aus Untersuchungen bei Anwendungen von MS – Patienten als zusätzliche Wirkung festgestellt wurde.
Welcher Umstand ist Ursache einer Blasenschwäche, so fragen viele Patienten den Urologen. Dieser wird auf die nachlassende Spannkraft des Hohlraummuskels, welcher aus drei Schichten besteht, zurückgeführt.
Die Homöopathie kennt bei Neigungen zu Harnwegsinfekten in entsprechender Potenzierung je nach Konstitutionstyp Cantharis, Pichi-Pichi, Petersilie, Brechnuß (Nux vomica), Pulsatilla, Okoubaka. Bei Blasenschwäche empfiehlt die Homöopathie das Schüsslersche Salz Calcium fluoratum